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Hier finden Sie die neuesten Meldungen zum Breitband-Zweckverband Südliches Nordfriesland

Oktober 2020: Breitband-Zweckverband Südliches Nordfriesland streicht die Mehrmeterregelung

Eine gute Nachricht für das zukünftige Glasfasernetz des Breitband-Zweckverbandes Südliches Nordfriesland (BZSNF). Die Verbandsversammlung des BZSNF hat am 14.10.2020 beschlossen, die Mehrmeterregelung zu streichen. Es ist also unerheblich, ob ein Gebäude fünf oder 500 Meter von der Haupttrasse entfernt liegt. Die Tiefbauarbeiten sind bis zum Gebäude kostenfrei. Interessierte im Ausbaugebiet des BZSNF können unter www.nordfriesen-glasfaser.de einen Vertrag abschließen. Zusätzlich kommen die einmaligen Kosten für den Glasfaseranschluss von 832 € hinzu. Diese ergeben sich aus den Mehraufwendungen nach Abschluss der Planungsphase.

Als kommunaler Zweckverband sieht sich der BZSNF mit dem flächendeckenden Glasfaserausbau auch in gesellschaftlicher Verantwortung. Die Breitbandinfrastruktur gilt bereits heute schon als systemrelevante Infrastruktur und wichtiger Bestandteil der Daseinsvorsorge. Für den Geschäftsführer des BZSNF und Amtsdirektor des Amtes Eiderstedt Matthias Hasse ist die digitale und gesellschaftliche Teilhabe für alle Bürgerinnen und Bürger wichtig. Dafür schafft das Glasfasernetz die Voraussetzung. „Hier möchten wir alle Haushalte gleich behandeln und finanziell nicht unterschiedlich belasten“, so Verbandsvorsteher Detlef Honnens. Die Ereignisse in 2020 machen deutlich, wie wichtig eine starke digitale Anbindung für Bildung und Arbeitswelt sowie für die Gesundheitsvorsorge und weitere Lebensbereiche ist.

Das südliche Nordfriesland ist ein stark ländlich geprägter Raum mit vielen Einzellagen. Hier schafft der BZSNF mit seinem kommunalen Netz in 37 Gemeinden digitale Teilhabe für viele Bürgerinnen und Bürger, deren Anschluss unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht rentabel ist. Mit Hilfe von Fördermitteln des Landes und des Bundes wird eine passive Netzstruktur errichtet, die von der net services GmbH aus Flensburg unter der Marke Nordfriesen Glasfaser vermarktet wird. Bei der aktuellen Gesamtquote von 66% werden bereits viele Haushalte angeschlossen. Es kann jedoch weiterhin ein Glasfaseranschluss bei Nordfriesen Glasfaser gebucht werden.

Juni 2020: Baubeginn für das Glasfasernetz des Breitband-Zweckverbandes Südliches Nordfriesland – vernetzt in die Zukunft

Am 03.Juni 2020 fand der Spatenstich des 1. Ausbaugebietes des Breitband-Zweckverbandes Südliches Nordfriesland (BZSNF) an der Arlau-Schleuse in der Hattstedtermarsch statt. Mit dem Baubeginn des 1. Ausbaugebietes werden die Gemeinden Nordstrand mit der Hallig Nordstrandischmoor, Elisabeth-Sophien-Koog und Hattstedtermarsch mit einem Glasfasernetz bis in jedes Haus ausgestattet. Die Häuser, für die ein Vertrag bei Nordfriesen Glasfaser bereits abgeschlossen wurde, erhalten einen gigabitfähigen Glasfaseranschluss. Das sind in diesem Gebiet gut 80% der möglichen Anschlusspunkte. Es ist auch weiterhin möglich, einen Vertrag bei Nordfriesen Glasfaser abzuschließen: www.nordfriesen-glasfaser.de.

Für den Bereich des 1. Baugebietes wird ein Glasfasernetz für ca. 1.500 Anschlusspunkte mit einer Tiefbautrasse von ca. 150 km gebaut. Insgesamt wird der BZSNF im südlichen Nordfriesland ein Netz für ca. 9.500 Anschlusspunkte bauen und dafür mehr als 900 km Tiefbautrassen benötigen.

Das südliche Nordfriesland ist ein stark ländlich geprägter Raum mit vielen Einzellagen. Hier schafft der BZSNF mit seinem Netz in 37 Gemeinden digitale Teilhabe für viele Bürgerinnen und Bürger, deren Anschluss unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht rentabel ist. Dieses Netz wird ein kommunales Netz sein und den Bürgerinnen und Bürgern gehören, vertreten durch die BürgermeisterInnen in der Verbandsversammlung. Bei der aktuellen Gesamtquote von 67% werden bereits viele Haushalte angeschlossen. Es kann jedoch weiterhin ein Glasfaseranschluss gebucht werden.

Das Planungsbüro Rala NGN Germany GmbH ist seit Anfang 2019 mit den Planungen, Ausschreibungen und Bauvorbereitungen beschäftigt und ist in stetigem Austausch mit dem Breitband-Zweckverband. Alle Baugebiete werden EU weit ausgeschrieben. Für das 1. Baugebiet konnte Ende April 2020 die ARGE Breitband Schleswig-Holstein gewonnen werden, eine Arbeitsgemeinschaft der Firmen Feddersen Bau GmbH und Fernmeldetechnik Lausen GmbH. Verbandsvorsteher Detlef Honnens dazu: „Wir freuen uns ganz besonders, dass wir den Zuschlag einem Unternehmen aus Schleswig-Holstein erteilen konnten und somit auf viel Fachexpertise bei den regionalen Besonderheiten setzen können.“

 „Die Corona-Pandemie zeigt in aller Deutlichkeit die Grenzen der momentanen Kommunikationsnetze auf und macht deutlich, wie wichtig eine leistungsfähige und stabile Internetverbindung ist. Home-Office, digitales Arbeiten mit Telefon- und Videokonferenzen und auf gemeinsamen Austauschplattformen gehören mittlerweile für viele zum Arbeitsalltag. Sie sind unabdingbar für die wirtschaftliche Entwicklung des ländlichen Raumes. Auch für andere Bereiche, z.B. die medizinische Grundversorgung oder die Bildungslandschaft, ist Glasfaser als systemrelevante Infrastruktur eine wichtige Voraussetzung.“, so Geschäftsführer Herbert Lorenzen in seinem Grußwort beim Spatenstich. Ziel des Landes Schleswig-Holstein ist ein 100%iger Glasfaserausbau in Schleswig-Holstein bis 2025.

    

Spatenstich BZSNF 03.06.2020
BZSNF 

Die Personen im Bild v.l.n.r. Herbert Lorenzen (Geschäftsführer BZSNF), Detlef Honnens (Verbandsvorsteher BZSNF), Christer Svärdh (Geschäftsführer Rala GmbH), Ruth Hartwig-Kruse (Bgmin Nordstrand), Solveig Domeyer (Bgmin. Hattstedtermarsch), Ute Clausen (Bgmin. Elisabeth-Sophien-Koog), Astrid Damerow (MdB), Richard Krause (Geschäftsführer BKZSH), Matthias Schulze-Mantei (ateneKOM), Dirk Moysich (Geschäftsführer net services GmbH). Foto: BZSNF

März 2020: Ausbau in den Startlöchern

Der Breitband-Zweckverband südl. Nordfriesland (BZSNF) geht für den Ausbau des 1. Gebietes auf Nordstrand und Hattstedtermarsch einen nächsten wichtigen Schritt in Richtung einer zukunftssicheren Breitbandanbindung. Ab Frühjahr sollen hier die Bagger rollen und die ersten 1.200 Haushalte mit einem Glasfaseranschluss ausstatten.

Die restlichen drei Gebiete umfassen weite Teile der Ämter Eiderstedt, Nordsee-Treene, Viöl sowie die Städte Tönning und Friedrichstadt. „Wir befinden uns aktuell in der Endphase der Netzplanungen für das zweite, dritte und vierte Gebiet“, sagt Herbert Lorenzen, Geschäftsführer vom BZSNF. Solange haben verfügbare Haushalte noch die Chance, einen Auftrag bei Nordfriesen Glasfaser einzureichen. Bei Anmeldung bis zum 15.04.2020 kann der BZSNF die einmalige Mehraufwandspauschale von 199€ fest garantieren. Wie sich die Preise nach Abschluss der Netzplanungen gestalten, steht noch nicht fest. „199€ für einen Glasfaseranschluss ist immer noch günstig“, betont Lorenzen. In ländlichen Regionen kann ein Glasfaseranschluss in Eigenregie auch mehrere tausend Euro kosten.

 „Unser Ziel ist es, bis Baubeginn alle restlichen verfügbaren Haushalte von einem Glasfaseranschluss zu überzeugen“, sagt Lorenzen. Die Region soll weitestgehend flächendeckend und zukunftssicher aufgestellt sein, um dauerhaft mithalten zu können. Mit einem Glasfaseranschluss wertet man nicht nur sein Eigenheim auf, sondern profitiere auch von rasend schnellen Übertragungsraten und einer konstant hohen Bandbreite. Inga Lassen, Teamleitung Vertrieb & Marketing bei Nordfriesen Glasfaser, ist sich sicher: „Diese hohen Übertragungsraten sind schon bald Grundvoraussetzung, guckt man sich die Entwicklung des Datenverbrauches innerhalb Deutschlands an“. Deswegen ist es so wichtig den Anschluss an das Breitbandnetz nicht zu verpassen.

Bei einer aktuellen Anschlussquote von 66% über alle Gebiete sei noch Luft nach oben. Alle verfügbaren Haushalte, die bisher noch nicht registriert sind, werden in den nächsten Tagen nochmals per Post angeschrieben und auf ihre einmalige Chance hingewiesen. Zusätzlich lädt der Netzbetreiber Nordfriesen Glasfaser in den nächsten Tagen zu persönlichen Beratungsgesprächen in die jeweiligen Ämter ein. Wer noch Fragen klären möchte, darf gerne innerhalb der Sprechzeiten vorbeikommen. Vorab kann unter www.nordfriesen-glasfaser.de überprüft werden, ob eine Anschrift als verfügbar gilt oder nicht.

Oktober 2019:

Ausschreibung Tiefbau Ausbaugebiet I: Der Teilnahmewettbewerb wurde veröffentlicht unter https://ted.europa.eu 

Zweite Chance für St.Peter-Ording und Tönning

Gute Nachrichten für alle noch nicht registrierten Haushalte: Das Glasfaserprojekt „Nordfriesen Glasfaser“ geht in St. Peter-Ording und Tönning in die zweite Runde. Im Rahmen der Feinplanung für das neu entstehende Glasfasernetz des BZSNF (Breitband-Zweckverband südl. Nordfriesland) haben sich kurzfristig weitere verfügbare Adressen in St. Peter-Ording und Tönning ergeben.

Diese gilt es nun in der zweiten Runde von einem Glasfaseranschluss zu überzeugen. Auch potentiellen Haushalten, die sich innerhalb der ersten Vermarktungsphase noch nicht entschieden haben, ergibt sich somit eine zweite Chance. „Wir haben uns nicht nur aufgrund der neuen Adressen für eine zweite Vermarktungsphase entschieden, sondern auch aufgrund der geringen Anschlussquoten in beiden Ortschaften“, sagt Detlef Honnens, Vorstandsvorsteher vom BZSNF. „Damit konnten wir uns schlichtweg nicht zufrieden geben“, so Honnens weiter. Denn gerade für St. Peter-Ording und Tönning hat eine stabile Breitbandanbindung höchste Priorität. Als Ferienhochburg direkt an der Nordsee darf der Anschluss an ein flächendeckendes Glasfasernetz hier nicht fehlen. Deswegen sei es wichtig, gemeinsam an einem Strang zu ziehen und die Urlaubsregion zukunftssicher aufzustellen. „Glasfaser gilt nicht ohne Grund als das leistungsstärkste Medium weltweit“, betont Honnens.

Ein Glasfaseranschluss bietet nicht nur eine deutlich schnellere und stabilere Internetanbindung, sondern wertet gleichzeitig auch den Wert einer Immobilie auf, was vor allem für Ferienhausbesitzer rund um SPO und Tönning interessant sein sollte. „Um die Region langfristig zu stärken, können wir uns in SPO und Tönning keine Quoten unterhalb der 40% Marke erlauben“, sagt Honnens weiter. „Wir müssen jetzt reagieren, um den Anschluss nicht zu verpassen. Eine dritte Chance wird es definitiv nicht geben“, sagt er weiter. Nun sind die Bürgerinnen und Bürger von SPO und Tönning gefragt. Alle Eigentümer der verfügbaren Adressen wurden bereits informiert. Bis einschließlich 30.11.2019 können sich die Haushalte im Ausbaugebiet des BZSNF den kostenlosen Glasfaseranschluss in Verbindung mit einem 2-Jahres Vertrag von „Nordfriesen Glasfaser“ sichern.

Die Verfügbarkeit einer Adresse kann direkt online unter www.nordfriesen-glasfaser.de geprüft werden und bei positivem Bescheid kann im gleichen Zuge der Auftrag eingereicht werden. Sollten zusätzlich weitere Fragen zum Glasfaserausbau bestehen, dürfen die noch anstehenden Beratungstermine von „Nordfriesen Glasfaser“ genutzt werden. Auch diese sind unter www.nordfriesen-glasfaser.de einsehbar. Beratungstermine vor Ort (jeweils 10-16 Uhr): St.Peter-Ording, Altes Rathaus: 24.10.2019; 14.11.2019, 21.11.2019 sowie in Tönning, Rathaus: 07.11.2019 und 28.11.2019

September 2019: Vorbereitung für den Glasfasernetzausbau des Breitbandzweckverbandes laufen auf Hochtouren

Verträge bei Nordfriesen Glasfaser weiterhin buchbar

Die Mindestquote wurde in allen Vermarktungsgebieten erreicht und dem geförderten Glasfaserausbau im südlichen Nordfriesland steht nun nichts mehr im Wege. Damit können jetzt die nächsten Phasen (Netzplanung und Ausschreibung der Bauleistungen) konkret begonnen werden. Die Gesamtquote über alle Gemeinden beträgt aktuell 68%. Das heißt, das die Vermarktung noch Potenzial nach oben hat und alle Interessierten weiterhin Glasfaserverträge bei Nordfriesen Glasfaser abschließen können. Das geht am einfachsten und schnellsten online über www.nordfriesen-glasfaser.de oder man lässt sich persönlich bei der Service-Hotline 0800 55660011 beraten. Ziel des Breitband-Zweckverbandes ist es, für alle Bürgerinnen und Bürger in der Region flächendeckend ein Glasfasernetz mit Hilfe von Fördermitteln zu bauen. Das Netz gehört den Kommunen des BZSNF und bietet für die Region ganz neue Perspektiven und Chancen.

Januar 2018: Vermarktung für Vermarktungsgebiet 2 hat begonnen

           Presseartikel Husumer Nachrichten 08.01.2019: Ländliches Internet: Schneckentempo adé [PDF: 247 kB]

Dezember 2018: erfolgreicher Abschluss der Vermarktungsphase im Vermarktungsgebiet 1 mit 80%

Oktober 2018: Die Glasfaser-Info und die neue Homepage für Nordfriesen Glasfaser sind am Start [PDF: 5,4 MB]  

Logo Nordfriesen Glasfaser

www.nordfriesen-glasfaser.de

August 2018: Presseartikel Husumer Nachrichten vom 09.08.2017: Breitband-Ausbau nimmt Tempo auf [PDF: 902 kB]

Juni 2018: Presseinformation vom 21.06.2018  - Betreiberfindung abgeschlossen - flächendeckender Breitbandausbau startet im südlichen Nordfriesland

BZSNF erteilt Zuschlag an net services GmbH & Co. KG

Garding (Eiderstedt). Nach einem intensiven Verfahren hat der Breitband-Zweckverband Südliches Nordfriesland (BZSNF) einen Pächter und Betreiber für sein Vorhaben, den Bau einer passiven Infrastruktur für das schnelle Internet, gefunden. Eine Vielzahl von Unternehmen hatte sich beworben, in mehreren Bieterrunden haben die Unternehmen ihre Angebote eingereicht und in Verhandlungsgesprächen erläutert. Im laufenden Verfahren hatte sich der Bieterkreis verringert. Schließlich konnte die net services GmbH & Co. KG aus Flensburg mit ihrem Pachtangebot und Breitbandkonzept überzeugen und gewann die EU-weite Ausschreibung. 

„Eine stabile und zukunftssichere Internetversorgung spielt eine zunehmend größere Rolle für die Menschen, die hier leben und arbeiten oder Urlaub machen und ist ein wichtiger Standortfaktor im ländlichen Raum“, so Verbandsvorsteher Detlef Honnens. „Unser Ziel ist es, eine flächendeckende Versorgung mit Glasfaser bis zum Haus (FTTB) zu erreichen“, erläutert BZSNF-Geschäftsführer Herbert Lorenzen. Die 37 Ausbaugemeinden erstrecken sich über die Ämter Viöl, Nordsee-Treene, Eiderstedt und die Städte Friedrichstadt und Tönning. 

Auch Geschäftsführer Dirk Moysich und Prokurist René Saupe von net services aus Flensburg freuen sich auf die Zusammenarbeit mit dem BZSNF. Die net services wird die passive Netzinfrastruktur des BZSNF, die in den kommenden zwei Jahren gebaut wird, für 25 Jahre pachten und als Betreiber mit aktiven Komponenten ausstatten. „Wir freuen uns, die Ausschreibung fast vor unserer Haustür gewonnen zu haben. Wir bieten auch im Gebiet des Zweckverbandes das Internetvorabprodukt kostenlos an, um die zügige Breitbandnutzung zu unterstützen.“, betont Dirk Moysich. Jedes Gebäude im Fördergebiet kann mit einem eigenen Glasfaseranschluss versorgt werden. Damit sind Bandbreiten von über 1 Gbit/s möglich. Die Glasfaser ist die mit Abstand leistungsfähigste Technologie, mit der große Datenmengen transportiert werden können. Somit kann jedes Haus im südlichen Nordfriesland digital zukunftsfähig gemacht werden.

Die Suche nach geeigneten Tiefbaufirmen, die das ca. 923 km lange passive Netz aus Glasfaserkabeln errichten sollen, hat begonnen. Im Laufe der nächsten zwei Jahre werden dann streckenweise Gräben ausgehoben und die Glasfaserleitungen frostsicher in ca. 1 Meter Tiefe verlegt. Die net services, die auch die Vermarktung des Glasfasernetzes übernimmt, wird im Spätherbst mit der Vorvermarktung beginnen. Hierbei können die Haushalte im Ausbaugebiet einen Vertrag abschließen und bekommen im Gegenzug dafür während der Vorvermarktungsphase den Glasfaserhausanschluss kostenlos.

Bevor der Startschuss für den Bau des Glasfasernetzes gegeben werden kann, muss im Zuge der Vorvermarktung eine kritische Masse von Hausanschlüssen durch den Abschluss von Verträgen erreicht werden. Schließlich muss eine so große Investition refinanziert werden. Dies erfolgt durch die Pacht, die net services als Betreiber des Glasfasernetzes an den BZSNF zahlen wird. Eine Quote ist bisher noch nicht festgelegt. Es kommt jetzt darauf an, dass möglichst viele Eigentümer und Nutzungsberechtigte sich für den Anschluss ihres Gebäudes an das Glasfasernetz entscheiden.

Das Vorhaben wird u.a. mit Mitteln aus dem Breitbandförderprogramm des Bundes und des Landes Schleswig-Holstein gefördert.

Pressemitteilung als Download [PDF: 48 kB]

Bild 1 Vertragsabschluss Betreiberfindung
© H. Müllerchen 

Bild 2 Vertragsabschluss Betreiberfindung
© H. Müllerchen 

April 2018: Presseinformation vom 06.04.2018 - Verbandsversammlung beschließt nächste Schritte im Breitbandausbau

Auf der 3. Verbandsversammlung des Breitband-Zweckverbandes Südliches Nordfriesland (BZSNF) am 21. März 2018 in Tönning wurden die nächsten Schritte im Breitbandausbau verabschiedet. Die durchweg einstimmigen Beschlüsse bringen weitere Meilensteine auf den Weg.

Die Eröffnungsbilanz 2017 und auch der Wirtschaftsplan 2018, der schon die Hälfte der Investitionsmaßnahmen für den Ausbau des Glasfasernetzes vorsieht, wurden verabschiedet.

Das langwierige Dialogverfahren der Betreiberfindung ist nun in der finalen Phase. Alle im Wettbewerb noch verbliebenen Teilnehmer wurden bereits aufgefordert, ein verbindliches Angebot abzugeben. Die Auswertung und Vorbereitung der Vergabeentscheidung wird von erfahrenen Juristen begleitet. Der Verbandsvorsteher ist ermächtigt, die Vergabeentscheidung im Anschluss zu treffen. Es folgt dann die Fachplanung für das passive Leerrohrnetz und die Ausschreibung der Bauleistungen.

Sehr zeitnah soll dann die Vermarktung beginnen. Es werden alle Haushalte im Ausbaugebiet über die buchbaren Produkte des künftigen Netzbetreibers (Provider) informiert. Durch ihren Vertragsabschluss mit dem Provider entscheiden die Bürgerinnen und Bürger mit über den flächendeckenden Breitbandausbau in der Region südliches Nordfriesland. Nach Vertragsabschluss, wird der Glasfaseranschluss bis in das Haus gelegt und der Betreiber zahlt an den Breitband-Zweckverband Pacht. Der BZSNF deckt seine Ausgaben durch die Pachteinnahmen. Denn auch bei Projekten, die mit Fördermitteln unterstützt werden, kommt eine gewisse Wirtschaftlichkeit zum Tragen. Die technischen Voraussetzungen werden so geschaffen, dass jedes Haus angeschlossen werden kann. Der Ausbau des Netzes wird somit an dem Anschluss eines einzelnen Hauses scheitern. Ziel  des BZSNF ist es, jedes Haus mit Glasfaser zu versorgen.

Das Vorhaben wird unter anderem aus Mitteln des Landes Schleswig-Holstein und durch das Bundesförderprogramm Breitband gefördert.

Juni 2017: Presseinformation vom 22.06.2017 - Schnelles Internet für das südliche Nordfriesland

Breitband-Zweckverband bereitet den Ausbau in 37 Gemeinden vor

 Der Breitband-Zweckverband Südliches Nordfriesland bereitet den Ausbau des schnellen Internets mit Glasfaserleitungen bis in jedes Haus für die unterversorgten Gemeinden im südlichen Nordfriesland vor. „Wir gehen davon aus, dass in 2018 mit dem Bau begonnen wird“, sagt Detlef Honnens, Verbandsvorsteher des Breitband-Zweckverbandes. Einen Projektplan für den Netzausbau kann der Zweckverband erst vorlegen, nachdem die Ausschreibung zur Betreiberauswahl erfolgt und ein Betreiber gefunden ist. Der Zweckverband hat die Aufgabe, die unterversorgten Gebiete in den Verbandsgemeinden auszubauen und nur die Gemeinden, die nicht bereits von einem anderen Betreiber für den Ausbau geplant wurden.

Dazu Verbandsvorsteher Detlef Honnens: „Der Zweckverband erhält für den Ausbau Fördermittel aus dem Bundesförderprogramm und darf nur dort tätig werden, wo andere Marktteilnehmer nicht die von der Förderrichtlinie zugrunde gelegte Bandbreite (z.Zt. 30 MBit/s) erfüllen. Also darf er nicht im Ausbaugebiet der BürgerBreitbandNetzgesellschaft tätig werden.“ Für folgende Gemeinden aus dem Zweckverbandsgebiet soll eine Versorgung mit Glasfaserleitungen bis ins Haus erfolgen:

Ahrenviöl und Ahrenviölfeld, Bondelum, Drage, Elisabeth-Sophien-Koog, Fresendelf, Friedrichstadt (teilweise), Kirchspiel Garding, Grothusenkoog, Hattstedtermarsch, Hude, Immenstedt, Koldenbüttel, Kotzenbüll, Nordstrand mit Nordstrandischmoor, Osterhever, Oster-Ohrstedt, Poppenbüll, Ramstedt, Sankt Peter-Ording (teilweise), Schwabstedt (teilweise), Schwesing, Seeth, Süderhöft, Südermarsch (teilweise), Tating, Tetenbüll, Tönning (teilweise), Tümlauer Koog, Vollerwiek, Welt, Westerhever, Wester-Ohrstedt, Winnert, Wisch, Wittbek und Witzwort (teilweise).

Presseinformation vom 22.06.2017 - Schnelles Internet für das Südliche Nordfriesland finden Sie   hier [PDF: 71 kB]
Förderfähige Gemeinden im Breitband-Zweckverband Südliches Nordfriesland [PDF: 33 kB]

März 2017: Übergabe Förderbescheid in Berlin

Foto Übergabe Förderbescheid

von links: Stefan Petersen (2 stv. Verbandsvorsteher), Ingbert Liebing MdB, PStS Enak Ferlemann, Herbert Lorenzen (Amtsdirektor Eiderstedt) und Dorothe Klömmer (Bürgermeisterin Tönning) 

Am 21.03.2017 wurde der Förderbescheid über eine Zuwendung für Infrastrukturprojekte zum Breitbandausbau in vorläufiger Höhe von knapp 14,9 Mio. Euro des Bundesministers für Verkehr und digitale Infrastruktur durch den parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann überreicht.

Damit ist eine wesentliche Voraussetzung für den Ausbau des Glasfasernetzes in den unterversorgten Gemeinden im südlichen Nordfriesland erfüllt.

 Breitband-Zweckverband Südliches Nordfriesland macht sich arbeitsfähig

Verbandsversammlung 15.03.2017
© Herbert Müllerchen 

Am 15.03.2017 hat die Zweckverbandsversammlung des zum 01.01.2017 gegründeten Breitband-Zweckverbandes Südliches Nordfriesland erstmalig getagt. Beschlossen wurden die Verbandssatzung und weitere Grundlagen, die zum ordnungsgemäßen Ablauf der Sitzungen und zum Geschäftsbetrieb erforderlich sind.

Gewählt wurden jeweils einstimmig:
Detlef Honnens (Bürgermeister der Gemeinde Koldenbüttel) zum Verbandsvorsteher, Jan Diekmann (Bürgervorsteher der Stadt Tönning) zum 1. stellvertretenden Verbandsvorsteher und Stefan Petersen (Bürgermeister der Gemeinde Ahrenviölfeld) zum 2. stellvertretenden Verbandsvorsteher.
Alle übrigen Punkte der Tagesordnung wurden ebenfalls einstimmig beschlossen. Dazu zählte auch die Vereinbarung mit dem Amt Eiderstedt über die Wahrnehmung der Verwaltungsgeschäfte für den Zweckverband.
Sehr zur Freude der Anwesenden trug die Mitteilung bei, dass der Breitband-Zweckverband am 21.03.2017 in Berlin den beantragten Förderbescheid über rd. 14,9 Mio. Euro erhalten werde. Im nichtöffentlichen Teil beschloss das Gremium, die Aufträge für die weiteren Beratungsleistungen (juristische, wirtschaftliche und technische Beratung) mit einem Gesamtvolumen in Höhe von rd. netto 130.000 Euro zu vergeben. Diese Maßnahmen werden mit einem Landeszuschuss von 75% gefördert. Mit diesen Aufträgen soll das Vergabeverfahren für die Suche nach einem Betreiber des vom Breitband-Zweckverband zu bauenden Glasfasernetzes nun so schnell wie möglich umgesetzt werden. Aus Erfahrungen ist davon auszugehen, dass dafür mindestens ein Zeitraum von einem halben Jahr anzunehmen ist.

Der frisch gewählte Verbandsvorsteher Detlef Honnens appellierte an alle Verbandsmitglieder, eine enge Kommunikation zu pflegen und ihn bei seiner Aufgabenwahrnehmung konstruktiv zu unterstützen.

Einen Pressebericht der Husumer Nachrichten vom 16.03.2017 finden Sie hier [PDF: 47 kB] .